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Mit "links" zur Meisterschaft

Keltern löst Wasserburg nach 3:0 in Finalserie ab
 
 
Keltern. So hat man Kelterns Basketball-Sterne noch nie gesehen wie nach dem 64:56 (33:28) im entscheidenden Spiel um die deutsche Frauenbasketball-Meisterschaft in der Dietlinger Speiterlinghalle. Carmen Miloglav hält gespannt die Sektflasche in der Hand und betet wohl innerlich, dass Club-Boss Dirk Steidl endlich mit den Danksagungen durch ist und sie ihr Schaumwein-Attentat durchführen kann, wie auch Kapitänin Stina Barnert. Die Ersatzspielerinnen Leonie Elbert und Linn Schüler springen die zwei Köpfe größere Lina Pikciute an, bringen sie aber gerade so nicht aus dem Tritt. Und Headcoach Christian Hergenröther stimmt mit den Fans eine „Humba“ nach der anderen an – so ausflippen sieht man ihn sonst nur bei Schiedsrichterentscheidungen gegen seine Mädels. Dass bei ihm „irgendwann die Emotionen“ kommen, wie er beteuert – in diesem Moment will man es ihm nicht glauben. Sie sind doch schon da.
In einer Hinsicht wenigstens haben sich die neuen und erstmaligen deutschen Meister im Frauenbasketball als unfähig erwiesen: im Vorhersagen. „Das wird noch eine lange Serie werden“, hatte Hergenröther nach dem ersten Sieg im ersten Spiel orakelt und Steidl hatte ergänzt: „Wir sind froh, dass wir das vierte Spiel erreicht haben.“ Die Botschaft vom Dienstagnachmittag lautet: Es gibt kein Spiel Nummer vier.
Die finale Partie war wieder einmal eine mit Höhen und Tiefen für die Sterne. Nachdem Jasmine Thomas am Sonntag mit ihrem Dreier in letzter Minute und Stina Barnert mit dem anschließend verwandelten Freiwurf das Tor zum Titel beim 68:67 weit aufgestoßen hatten, starteten beide hochmotiviert in die Partie und stellten Wasserburgs Offensive um Monique Reid und Rebecca Tobin vor Probleme. Der Lohn war eine schnelle 11:5-Führung und ein 17:11 nach dem ersten Viertel. Der TSV stand defensiv aber ebenfalls stark, einzig Linkshänderin Amber Orrange bekamen die Bayerinnen nicht richtig in den Griff. Nachdem Haiden Palmer mit zwei Dreipunktwürfen in Folge den Rückstand in einen Drei-Punkte-Vorsprung verwandelt hatte, drehte Orrange auf und so ging Keltern mit einem knappen 33:28 in die Halbzeit.
Die Orrange-Show setzte sich fort, während die Sterne hinten durch die überragende Lina Pikciute (zwölf Rebounds) und die diesmal nur defensiv auffällige Jasmine Thomas (neun Rebounds) ein ums andere Mal Punkte für Wasserburg verhindern konnten. Als Orrange per Fastbreak zum 42:28 traf, durfte der Sekt kalt gestellt werden.
Doch wie bereits in den beiden anderen Begegnungen machte es Keltern noch einmal unnötig spannend. So nutzte der TSV eine Schwächephase der Sterne und kam wieder heran auf 53:51. Als dann aber Orrange – wer auch sonst – nicht nur einen Rebound holte, sondern die Uhr geschickt runterlaufen ließ und mit der Shotclock-Sirene 57 Sekunden vor Schluss zum 59:53 traf, war der Sieg in trockenen Tüchern.
„Was Amber heute geleistet hat war Wahnsinn“, lobte Hergenröther die Frau des Spiels. Einen Star unter den Sternen konnte er aber nicht ausmachen: „Es haben alle ihre Akzente gesetzt, jede hat ihren Input gegeben.“ Man habe eben daraufgesetzt, Wasserburg über die Kondition zu schlagen. „Wir wussten, dass Reid und Tobin irgendwann müde werden. Das fittere Team hat heute gewonnen.“

Rutronik Stars Keltern: Orrange 29 Punkte, Pokk 9/1 Dreier, Pikciute 7, Markovic 5/1, Thomas 3, Ciappina 3/1, Miloglav 1, DeVaughn 1. Nicht eingesetzt: Elbert, Schüler, Nunn.

 
Sebastian Kapp (Pforzheimer Kurier vom 2.5.2018)
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