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Jagd auf Titelverteidiger Rutronik Stars Keltern wird eröffnet

Keltern. Als Titelverteidiger starten die Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern in die neue Bundesliga-Saison. Das ist verbunden mit einem Rollenwechsel: Vom Jäger zum Gejagten.

„Das Ziel ist natürlich die Titelverteidigung. Aber wir müssen jetzt erst einmal schauen, wie realistisch das ist“, sagt Trainer Christian Hergenröther, dessen Team auf vielen Positionen verändert wurde, auch wenn der Umbruch nicht ganz so groß war wie vor einem Jahr.

Einen ersten Eindruck von der Stärke der zwölf Bundesligisten gibt es beim Season Opening, bei dem alle zwölf Teams an diesem Freitag und Samstag den kompletten ersten Spieltag in Keltern austragen.

Die Gastgeberinnen treffen dabei heute um 18.00 Uhr in der Dietlinger Sporthalle gleich auf Vizemeister Wasserburg. Vor dem Saisonstart beantwortet die PZ die wichtigsten Fragen rund um die Mannschaft und die Liga.

Ist Kelterns Mannschaft stärker als im Vorjahr?

„Das kann man noch nicht sagen“, antwortet Christian Hergenröther auf diese Frage. Eines weiß er aber schon: Die Teamchemie stimmt. Jetzt gilt es, sich möglichst schnell einzuspielen, die Abläufe zu perfektionieren. Das Team der vergangenen Saison habe der neuen Mannschaft aber definitiv eines voraus: einen Titelgewinn.

Wird sich Keltern Spielweise ändern?

„Definitiv“, sagt der Trainer. Vergangene Saison war man oft mit sogenannten „kleinen“ Aufstellungen erfolgreich. Jetzt wurden gezielt großgewachsene Spielerinnen verpflichtet. Eine zentrale Rolle soll Kim Pierre-Louis spielen. Die 1,83 Meter große Kanadierin gilt als offensivstarker Power Forward mit Präsenz am Brett. Mit der Montenegrinerin Kristina Rakovic (1,86 Meter) als Power Forward, sowie den Flügelspielerinnen Marta Tudanca (Spanien/1,82) und Mante Kvederaviciute (Litauen/1,80) kamen weitere große Spielerinnen dazu. Zusammen mit Centerspielerin Lina Pikciute (1,97) und Power Forward Marina Markovic (1,85), die geblieben sind, will Keltern unter den Körben eine dominantere Rolle spielen,

Wer kümmert sich um den Spielaufbau?

Das soll vor allem Jasmine Thomas übernehmen. Die US-Amerikanerin spielte schon vergangene Saison eine starke Rolle. Unterstützt wird sie künftig von der Tschechin Renata Pudlakova, zudem wurde die deutsche Nationalspielerin Emma Stach verpflichtet, ein klassischer Shooting Guard. Und dann ist da noch Linn Schüler. Das 19-jährige Kelterner Eigengewächs soll künftig deutlich mehr Spielzeit erhalten. Schüler kann als Shooting Guard und als Flügelspielerin eingesetzt werden.

Ist der Kader mit derzeit zehn Spielerinnen nicht zu klein?

Gute Frage. Trainer Christian Hergenröther weiß, dass es schnell eng werden kann. Ist nur eine Spielerin verletzt, kann er im Training schon nicht mehr mit fünf gegen fünf spielen lassen. Ein kleiner Kader sei natürlich auch ein Risiko, aber bei Verletzungen könne der Verein immer noch reagieren.

Wie schätzt man in Keltern die Konkurrenz ein?

Es hat sich einiges getan in der Liga. Serienmeister TSV Wasserburg, der im Frühsommer von Keltern entthront wurde, hat fast sein komplettes Team ausgetauscht und zudem eine neue Trainerin angeheuert. Christian Hergenröther erwartet das lange Jahre dominierende Team aus Bayern wieder in der Spitzengruppe, schätzt diese Saison aber die Mannschaften aus Herne und Hannover stärker ein. Auch Marburg erwartet er vorne. Und bei Wasserburg bleibt immer noch abzuwarten, ob das Team nicht wieder in der Winterpause nachlegt. In den vergangenen Jahren hatte der Serienmeister mit Rebecca Tobin und Monique Reid starke US-Amerikanerinnen immer rechtzeitig zum Saisonendspurt und den Playoffs verpflichtet. Beide sind nun weg, ebenso wie Haiden Palmer, die zum Liga-Konkurrenten Hannover wechselte. Dafür kehrte die deutsche Nationalspielerin Svenja Brunckhorst zurück.

Für welche Teams wird es eine schwierige Saison?

In den Testspielen hat Kelterns Trainer Hergenröther vor allem bei den Saarlouis Royals Probleme gesehen, auch Aufsteiger Braunschweig dürfte es schwer haben. Hergenröther weiß aber auch, dass alle Teams bis zum Saisonbeginn personell noch nachlegen können. Für eine weitergehende Einschätzung müsse man aber die sechs Spiele heute und morgen in Dietlingen abwarten. Vor allem ist Kelterns Trainer dabei auf Herne und Hannover gespannt. Hannover spielt heute um 20.30 Uhr gegen Saarlouis, Herne am Samstag um 13.00 Uhr gegen Chemnitz.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Christian Hergenröther und seiner neuen Co-Trainerin Juliane Höhne?

„Hervorragend“, sagt Hergenröther. Seine neue Partnerin sei sehr engagiert und auch sehr kommunikativ. Ob es ein Vorteil ist, eine Frau anstelle eines Mannes – bislang war Rouven Rössler Hergenröthers Assistent – an der Seite zu haben, mag Kelterns Chefcoach noch nicht beurteilen. Für ihn ist es allerdings eine neue Erfahrung, nachdem er noch nie mit einer Frau zusammengearbeitet habe. An sich selbst hat Hergenröther allerdings schon eine Veränderung bemerkt: „Ich rede häufiger mit den Spielerinnen als noch vor einem Jahr“, sagt er.

Wie stehen die Zeichen vor dem ersten Punktspiel heute um 18.00 Uhr gegen Wasserburg?

Alle Spielerinnen waren am Freitagvormittag noch fit – und Hergenröther hofft, dass das auch nach dem Abschlusstraining so bleibt. Dass es gleich gegen Vizemeister Wasserburg geht ist kurios, weil sich beide Teams erst vor knapp einer Woche in der zweiten Pokalrunde schon einmal gegenüberstanden. Dabei setzte sich Keltern in Wasserburg mit mehr als zehn Punkten durch, obwohl das Team zur Halbzeit noch mit zehn Punkten zurückgelegen hatte.

Autor: Udo Koller (Pforzheimer Zeitung vom 28.09.2018)

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