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Bericht der PZ zur Saison 25/26

Der Kader für die neue Saison steht

Basketball-Bundesligist Keltern hat sechs Zugänge und vermeldet sieben Abgänge. Der Abschied von Djordjevic schmerzt, doch andere Stützen blieben.

 

Noch sind es fast acht Wochen bis zum Beginn der Basketball-Bundesliga der Frauen. Noch dürfte keines der zehn Teams aus dem Oberhaus schon wieder im Training sein – der deutsche Meister aus Keltern etwa nimmt nach Worten von Manager Dirk Steidl am 1. September die Vorbereitung auf. Ihre Personalplanung indes haben die Rutronik Stars in den vergangenen Wochen konsequent vorangetrieben und bereits abgeschlossen. Sieben Spielerinnen verließen den Verein, sechs Neue nahm Keltern unter Vertrag.

„Wir sind durch“, sagt Steidl zur Kaderplanung, für die in erster Linie Cheftrainerin Matea Tavic und ihre Trainerin Jelena Antic verantwortlich waren, doch bei der auch der Manager ein Mitspracherecht hat, weil es immer auch ums Geld geht. Und er ergänzt zur Qualität des neuen Teams: „Alles okay so weit, wir sind zufrieden.“ Dies heißt nicht, dass sich alle Wünsche der Sterne erfüllt haben.

So hätte man gern mit der serbischen Nationalspielerin Mina Djordjevic (26) verlängert, die laut Steidl zunächst ebenfalls an einem zweiten Jahr in Keltern interessiert war, sich aber dann doch für einen Wechsel in ihre Heimat entschied. Man sei Djordjevic nicht böse, so der Sterne-Manager, für den der Abschied der Serbin ein Riesenverlust („menschlich und sportlich“), aber nachvollziehbar ist. Denn: Bei Roter Stern Belgrad entwickele sich ein ehrgeiziges Projekt – unter Serbiens Nationaltrainerin Marina Malkovic, die nun zusätzlich das Vereinsteam aus Belgrad als Coach übernahm. Roter Stern lockt die Spielerinnen nicht nur finanziell, sondern auch mit der Aussicht auf die Euroleague, dem bedeutendsten Vereinswettbewerb im europäischen Basketball. „Da können wir nicht mithalten“, so Steidl, dessen Team im Eurocup spielt, dem zweiten kontinentalen Clubwettbewerb. Seit zehn Jahren sei man da schon dabei, sagt der Manager. Eurocup-Teilnahme wichtig

So schwer eine Teilnahme an der Euroleague für Keltern zu realisieren wäre – aus sportlicher und vor allem finanzieller Sicht – so wichtig ist für den Verein der Start im Eurocup. „Es nicht mehr zu machen, wäre ein Rückschritt“, betont Steidl. Ohne internationale Beteiligung wären die Sterne weniger interessant für manche Spielerin – wie die 22-jährige Maud Huijbens. Die 1,90 Meter große Niederländerin kommt vom Basketball-Team der Gonzaga University in Spokane (US-Bundesstaat Washington). Kelterns Coaches Tavic und Antic freuten sich über die Zusage von Huijbens, die auch andere Anfragen hatte. „Es macht uns sehr stolz, dass sich eine junge Spielerin wie Maud für uns entschieden hat“, so Tavic und Antic laut einer Mitteilung der Sterne.Zudem schließen sich die Amerikanerinnen Malia Fisher (22) von der texanischen Rice University und Kilyn McGuff (24) von der Butler University in Indianapolis den Sternen an. Weitere Zugänge sind die kroatische Nationalspielerin Ana Mandic (24) vom spanischen Erstligisten Cadi La Seu, die französische U20-Auswahlspielerin Ysaline Saulnier (20) vom Zweitliga-Spitzenteam Montbrison und die Griechin Katerina Tsineke (26), in der Vorsaison beim mexikanischen Club Rojas de Veracruz aktiv. Laut Tavic ist Tsineke, die vor allem der Defensive Stabilität verleihen soll, „das letzte fehlende Puzzleteil“ im Kader.Die Zufriedenheit der Verantwortlichen über das Aufgebot für die neue Saison rührt auch daher, dass einige Stützen des Meisterteams geblieben sind: Alexandra Wilke (28), MVP der Play-off- Finalserie im Frühjahr gegen Saarlouis, Alexandria Kiss-Rusk (31), die in ihre sechste Saison mit Keltern geht, Karina Konstantinova (25) und Nevena Rosic (22). Vier der fünf erfolgreichsten Korbschützinnen der Stars der Vorsaison sind somit weiterhin dabei – nur Djordjevic ging. „Es ist viel erhalten geblieben“, sagt Steidl. Dazu zählt die 20-jährige Anastasia Schlipf, die bisher ein Doppelspielrecht hatte (für die Sterne und den MTV Stuttgart). Nun konzentriert sich Schlipf ganz auf Keltern, unterschrieb einen Zweijahresvertrag. „Sie wird sich weiterentwickeln, da gehe ich schwer davon aus“, so der Manager, der über die 20-Jährige kürzlich sagte: „Ana ist ein Paradebeispiel an Talent, Ehrgeiz und Einstellung wie man es in diesen jungen Jahren selten findet.“

Nicht mehr nach Keltern kommen nach der Sommerpause dagegen neben Djordjevic auch Quinesha Lockett, Mael Gilles Johanna Muzet, Angelina Turmel, Rachel Arthur und Verena Soltau. Doch dank des verbliebenen Fundaments und angesichts der vielversprechenden Neuen will Keltern auch 2025/26 ein gewichtiges Wort um die Meisterschaft mitreden. Steidl sieht in Alba Berlin, dem Vorjahres-Vizemeister Saarlouis sowie Halle und Osnabrück die Konkurrenten im Titelkampf.

ANDREAS WAGNER | KELTERN

 

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