
Die Rollen sind klar verteilt
Im Spiel der Basketball-Bundesliga am Sonntag, 16 Uhr, in der Speiterlinghalle in Dietlingen sind die Rollen klar verteilt: Der souveräne Spitzenreiter Rutronik Stars Keltern (17 Siege in 18 Spielen) hat das abgeschlagene Schlusslicht Eisvögel USC Freiburg (17 Niederlagen in 18 Spielen) zu Gast.
„Wir werden das Spiel seriös und fokussiert angehen“, sagt Kelterns Teammanager Dag Schiffer. Es gehe darum, „die Richtung zu halten“. Und diese Richtung zeigte nach der bisher einzigen Niederlage in der Liga am ersten Spieltag in Hannover in eine Richtung: 18 Partien sind die Sterne in der DBBL nun schon ungeschlagen. Sterne-Cheftrainerin Matea Tavic wird – zwei Wochen vor dem Pokal-Finalturnier in Berlin – die Einsatzzeiten möglichst breit verteilen, wie vor zwei Wochen gegen Nördlingen. Damals noch nicht dabei war die US-Amerikanerin Makenna Marisa, die zuletzt in Saarlouis ihren ersten Einsatz für Keltern hatte. Die bisherigen Begegnungen mit Freiburg in dieser Saison entschieden die Rutronik Stars deutlich für sich (85:56, 86:67). „Klar gab es für Freiburg viele Klatschen, aber im Großen und Ganzen spielen sie keine schlechte Saison“, sagt Schiffer. Vor allem verfolgen die Eisvögel unter Chefcoach Stefan Möller „ihr Konzept mit jungen deutschen Spielerinnen“. Ihnen zur Seite stehen die US-Amerikanerinnen Summah Evans, Abigail Prohaska und Eboni Walker. Zwei von ihnen sind Topscorerinnen des USC: Evans erzielte im Schnitt 14,73 Punkte pro Spiel und überragte zuletzt gegen Marburg (74:89) mit 32 Zählern, Prohaska kam im Durchschnitt auf 14,56 Punkte. Gleichwohl hat Freiburg offensiv die schlechteste Bilanz in der Liga (Schnitt: 62,6 Punkte pro Spiel), Keltern die beste (76,2). Die Eisvögel haben zudem die schwächste Defensive und kassierten im Schnitt 78,5 Punkte. Die Favoritenrolle liegt also klar bei Keltern.











